Die Anfänge

Alles begann im Jahr 1965  mit der Bebauung des “Hatzenberges“.
Am Rande der Stadt Olpe, gegenüber dem Osterseifen, entstand auf achtzehn  Hektar Weideland eine Neubausiedlung für rund 1500 Olper Bürger.

Dieses Gebiet stand seelsorgerisch  vor herausfordernden Aufgaben. Traditionelle Bindungen, wie sie in den anderen Teilen unserer Martinusgemeinde noch stark zu finden waren, fehlten fast völlig.

Die katholischen Christen,  die zum Hatzenberg zogen, hatten in ihrer Mehrheit auch keine Bindung an die Martinusgemeinde. So ergab sich sehr bald die Tatsache, dass die meisten Christen  sich zum Pallottihaus (Pallottinerkloster) orientierten.

Pallottinerpater Johannes  Wagenknecht wurde Vikar der Martinusgemeinde. Sein Schwerpunkt war die Seelsorge  des Hatzenberges. In diesem Gemeindebezirk ging er nun auf Mitarbeitersuche.

Darauf folgte, dass Gemeindegottesdienste  eingerichtet wurden.
Laienhelfer (z.B. Lektoren, Kommunionhelfer, Messdiener usw.) unterstützten die Messfeiern.

Was jetzt aber noch fehlte,  war eine Chorschola, die den Gottesdienst musikalisch mitgestaltete. Pater  Johannes Wagenknecht sprach einige Gemeindemitglieder darauf an. Seinem Aufruf  folgten 10 Sänger und Sängerinnen.

Leider  lagen zu Beginn der Chorgründung und der Zeit danach keine schriftlichen  Unterlagen vor. Um einen zeitlichen Ablauf der Chronik festzulegen, bedurfte es einiger Nachfragen.

Mit Hilfe von Aussagen der Gründungsmitglieder, Führung der „Chronik der katholischen  Kirchengemeinde Hatzenberg“ durch Herrn Kinkel, Gemeindebriefen, Fotos  und den Aufzeichnungen der Proben und Veranstaltungen von Thomas Alfes-Zeppenfeld  konnte diese Chronik erstellt werden.